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Kernkraftwerk Stendal - die wechselvolle Geschichte
Stendal Nuclear Power Plant - History
Kaum ein anders Kernkraftwerk weltweit dürfte eine so wechselvolle Geschichte
und eine so enorme Bauzeit gehabt haben.
Die Geschichte des KKW Stendal wird aus den Archiven des KKW Stendal, der Auswertung von
Veröffentlichungen und durch Befragungen zahlreicher
Zeitzeugen noch immer zusammengetragen. Die Sichtung der Archive, auch außerhalb des
KKW Stendal, sind noch nicht abgeschlossen.
Stand 30.04.2013:
Ende 1971 wurde der Aufbaustab KKW III mit Sitz in Rheinsberg gegründet. Grundlage war ein
Ministerratsbeschluss vom 16.04.1970. Die neuen sowjetischen 1000 MW Reaktoren
sollten zum Einsatz kommen. Das KKW III, auch KKW Magdeburg genannt, sollte in der Nähe
des Ballungszentrums Magdeburg entstehen.
Hohenwarthe an der Elbe war der aussichtsreichste Standort. Der Aufbaustab zog Mitte 1972 nach
Burg bei Magdeburg um. Als Wohnunterkunft für die Mitarbeiter wurde
einer Hoteletage, Hotel in Möser, nähe Autobahn, angemietet.
Adresse:
327 Burg (Bez. Magdeburg), Zerbster Chaussee 10, PSF 35 f
Fernruf: Burg 2514 Telex: adrei 87 448
Auf Bitten der sowjetischen Seite wurde er Reaktortyp in WWER 440 geändert
(im Bau befindlich war zu dieser Zeit nur der WWER 1000-Prototyp in der UdSSR).
Mit den WWER 440 war auch Hohenwarthe laut DDR Atomgesetz nicht mehr möglich.
Das Arneburger Plateau mit dem Dorf Niedergörne (ca. 120 Einwohner, gehört zur Gemeinde Altenzaun,
Kreis Osterburg) war der neue Standort.
Der Aufbaustab zog zwischen dem 08.10.1973 und 01.04.1974 nach Stendal-Borstel in einige Gebäude des
VEB Erdöl-Erdgas Stendal um.
Im Juli/August 1973 wurden Vorverträge zwischen dem Rat des Kreises Osterburg und den Einwohnern von
Niedergörne abgeschlossen und damit die Einwohner auf den bevorstehenden Umzug vorbereitet.
Für alle Einwohner wurden die laut Gesetz zustehenden Entschädigungen (Mieter und Eigentümer)
ermittelt. Bis Ende 1975 wurden durch Endverträge über den Rat des Kreises Stendal, Stadt
Arneburg,
die Entschädigung und der kostenlose Umzug nach Osterburg oder Arneburg oder Stendal durchgeführt.
Keiner der betroffenen Bürger hat dazu je eine Eingabe gemacht
- weder über einen Zwang noch die Höhe der Entschädigung.
Das Evangelische Konsistorium der Kirchenprovinz Sachsen wollte 1975 für die Dorfkirche von
Niedergörne den Entschädigungssatz für Wohnbauten (160%) sogar haben und hat daher am
11.07.1975
einen Brief an den Vorsitzenden des Rates des Bezirkes Magdeburg geschrieben.
Nach der Wende versuchten einige Alteinwohner von Niedergörne, Erbengemeinschaften und das Evangelische
Konsistorium der Kirchenprovinz Sachsen den Verkauf an das KKW als Zwang/Enteignung darzustellen.
Alle diese Anträge wurden aber abgelehnt. Auch eine Neubewertung des Kaufpreises aus den
Kaufverträgen von 1975 ergab keine Beanstandungen. Die DDR Kaufverträge erfolgten in
Übereinstimmung mit der DDR Rechtsordnung.
Am 09.05.1974 wurde die Baustelle offiziell eröffnet und auch in der Presse
(Volksstimme, 01.08.1974) bekanntgegeben. Der Geländebedarf betrug am 01.03.1974 8.43 ha,
am 01.05. kamen weiter 51.3 ha und am 01.07.1974 weitere 14.27 ha hinzu. Für 1975 waren weiter 35 ha
in KKW Nutzung geplant. Insgesamt sollte ein Geländebedarf von etwa 360 ha für das KKW III
bestehen. Für die nicht genutzten Flächen wurden mit angrenzenden LPGs
Bodennutzungsverträge abgeschlossen.
Einige Gebäude in Niedergörne dienten dem Aufbaustab als Unterkunft. Erste Baumaßnahme
des KKW war die Verlegung einer Trinkwasserleitung von Altenzaun
nach Niedergörne, da das Dorf nicht an das DDR
Trinkwassernetz angeschlossen war und weiter zum 1. Stützpunkt. (südlich von Niedergörne).
Ende 1976 waren alle Gebäude des Dorfes, Ausnahme das Trafohaus,
abgerissen. Südlich von Niedergörne wurde der 1. Stützpunkt aufgebaut.
Für die Großbaustelle mussten in Osterburg und vor allem in Stendal die notwendigen
Infrastrukturen geschaffen werden (Wohnungsbauprogramm, Schulen, Poliklinik Stendal, Kaufhallen,
Kulturelle Mehrzweckeinrichtung Stendal, ...).
Für Arneburg war 1988 eine Siedlung für KKW Mitarbeiter
(sowj. Spezialisten) in der Dalchauer Str. geplant.
7 Blöcke mit 30 WE und 1 Block mit 40 WE ergaben 40 1-Raum-WE, 33 2-Raum-WE, 121 3-Raum-WE
und 56 4-Raum-WE mit insgesamt 14602 m² Wohnfläche.
Dazu 2 Spielplätze, Kaufhalle mit 300 m² Verkaufsfläche und eine Gaststätte mit
120 Plätzen und Terrasse.
In diesem Neubaugebiet wurde auch die Fläche für eine Kinderkrippe reserviert.
Aus dem Aufbaustab KKW III wurde am 01.01.1975 der VEB KKW Stendal und der VVB Kraftwerke Cottbus
unterstellt.
Die Betriebsnummer: 916 81 335,
Registriernummer 110-07-1030 beim Staatlichen Vertragsgericht der DDR (Organ des Ministerrates der DDR).
Mir der Verfügung Nr. 9/80 vom 29.07.1980 wurde im Bereich des Ministeriums für Kohle und Energie
mit Wirkung vom 01.10.1980 die Organisationsstruktur geändert.
Die VVB Kraftwerke, Sitz Cottbus, hat ihre Tätigkeit eingestellt
und das VE Kombinat Kernkraftwerke "Bruno Leuschner", Sitz Greifswald, seine Tätigkeit aufgenommen.
Der VEB KKW Stendal, Sitz Arneburg, Kreis Stendal war Investitionsauftraggeber (IAG)
und Betreiber des KKW.
Der Generalauftragnehmer war das VE Kombinat Kraftwerksanlagenbau Berlin (KAB oder KKAB).
Nach der Einebnung des Baustellengeländes begann die Errichtung der Zentralen
Baustelleneinrichtungen (ZBE). 1979 wurde das Konzept von 4 x 440 MW Reaktoren in 4 x 1000 MW
Typ WWER 1000/320 geändert. Nach Zeitzeugen war der Atomunfall im AKW Three Mile Island einer
der Auslöser.
Die Planungen des aktiven Bereiches des KKW Stendal mussten neu erfolgen. Die 1.Baustufe
(Stendal 1 oder S1 genannt) wurde mit 2 x 1000 MW Reaktoren in Angriff genommen. 1981 erfolgte die
Grundsteinlegung für Reaktor A, 1983 für Reaktor B.
In Stendal kam erstmals ein Containment in Stahlzellenverbundbauweise entwickelt von der Bauakademie
der DDR (u.a. Patentanmeldung WP 97461) zum Einsatz. Von der sowjetischen Seite wurde das Konzept
angenommen (Beratungen vom 23.05. bis 10.06. 1983 in Berlin).
In den Jahren bis zur Wende war zeitweise ein zögerlicher Baufortschritt erkennbar.
Eine der Ursachen dürften die vielen Großbauprojekte der DDR
gewesen sein die nicht gleichzeitig finanzierbar waren. Der Arbeitskräftemangel und die
häufige Abgabe/Delegierung von Arbeitskräften an andere Einrichtungen wirkte sich
negativ auf den Baufortschritt aus.
Nach der Katastrophe von Tschernobyl (1986)
hatte die sowjetische Regierung angewiesen, alle laufenden KKW Projekte (auch der WWER-Reaktortypen)
einer gründlichen Überprüfung auf evtl. Schwachstellen zu unterziehen.
Das bedeutete jedoch praktisch wieder eine Verzögerung der Planungs-, Bau- und Montagearbeiten
des KKW. Ende der 80er gab es bei einigen Komponenten auch Lieferschwierigkeiten.
Weltweit wird jede kerntechnische Anlage durch Geheimdienste beobachtet. In der DDR war dafür
das MfS (Ministerium für Staatssicherheit, kurz Stasi)
zuständig. Es galt innere und äußere Störpotentiale, welcher Art auch immer,
zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Mehrere Räume in der 3. Etage des
MZG II (Mehrzweckgebäude II) wurden dafür genutzt. Als Verschlüsselungssystem wurde
eine T-307 im S1 Netz (abhörsicheres Telefonnetz der DDR) verwendet. Die Tastatur des T-307
wurde in einer Bergungsaktion des Deutschen Chemiemuseums Merseburg sichergestellt.
Zur Absicherung der Baustelle und des späteren Betriebs wurden ein
Betriebsschutzkommando der VP und ein Betriebsfeuerwehrkommando eingerichtet.
Die Angehörigen waren dem MdI unterstellt. Das BS-Kdo hat den Einlassdienst übernommen,
das Gelände bestreift und auch Straftaten verfolgt.
Die DDR konnte damit ihren internationalen Verpflichtungen aus dem sogenannten Atomsperrvertrag, einem
Übereinkommen zur Nichtweiterverbreitung vom spaltbaren Material, nachkommen.
Die Baustelle des KKW wurde für die westlichen Militärmissionen zum Sperrgebiet
erklärt.
Eine neue Bahnlinie zum KKW wurde 1976 vom Abzweig Stendal-Borstel beginnend, teilweise auf
der Trasse der alten Kleinbahn Arneburg-Stendal-Ost, errichtet. Der neue Werkbahnhof wurde in
Erinnerung nach dem Dorf Niedergörne benannt.
Der Personenverkehr von Stendal nach Niedergörne wurde im Januar 1977 aufgenommen
(Kursbuchstrecke 753 der DR).
Dafür wurden der Haltepunkt Stendal-Stadtsee und der Bahnhof Niedergörne neu gebaut.
Die KKW-Werkbahn umfasste 1990 ca. 25 km Gleise und 64 Weichen und 3 Loks der Baureihe V22.
Große Gleisbereiche sind heute zurückgebaut.
Die Anschlussbahn Borstel - Niedergörne wird heute vor allem durch das
Zellstoffwerk Stendal genutzt.
Das Vorhaben Kernkraftwerk Stendal wurde 1978 immer noch auf der Grundlage der -
Ausnahme/Übergangsregelung zur Sicherung der weiteren Vorbereitung und Durchführung
des Vorhabens bis zur Bestätigung der Investitionsvorentscheidung -
vom 14.03.1977 / 20.04.1977 vorbereitet und realisiert.
Am 20.02.1986 verfügte das
Staatliche Amt für Atomsicherheit und Strahlenschutz
einen Baustopp. Ursache waren Mängel an den Stoßfugen der Verbindungsstellen
Stahlzellen/Betonzellen bzw. -Decken. Am 12.03.1986 legte das MLK Forschungsinstitut
Sanierungsvorschläge vor.
Bischof Dr. Christoph Demke (Magdeburg, Kirchenprovinz Sachsen) besucht am 21.03.1988
die Baustelle des KKW und äußert sich wohlwollend im Gästebuch des KKW Stendal
über das gesehene.
"Für die umfassende Erläuterung der energiepolitischen Grundsätze in unserem Lande
und die gewaltigen Bauvorhaben am Ort und ihre territorialpolitischen Auswirkungen
danke ich sehr.
Ich wünsche für die verantwortungsschwere Aufgabe, die wir noch vor unseren Kindern
und Enkeln zu verantworten haben ein Gelingen, das dem Menschen und der friedlichen
Entwicklung dient, und die Bewahrung der Natur achtet."
Wie jeder große DDR-Betrieb musste auch der VEB KKW Stendal Konsumgüter herstellen.
Die DDR Farb-Fernsehgeräte (Serie 4000), genauer die Bestückung von Leiterplatten,
war der KKW Beitrag dazu.
Für die Ausbildung der Fachkräfte war der Bau eines 1000 MW Trainers
in der Stadt Stendal begonnen worden. In einer am 16.02.1990 durchgeführten Beratung
teilte der Rat der Stadt Stendal die Rücknahme der Standortgenehmigung mit. Am 23.02.1990
wurde daraufhin das Investitionsvorhaben 06/1-89 storniert.
Im Betriebsgebäude am Block A befanden sich neben
dem Bereich der Strahlenschutzüberwachung (SSÜ) auch die zentralen Leitwarten
und auf der 10. Etage sollte ein Betriebsrestaurant entstehen.
Leitwarten und Überwachungsbereiche gab es auch im Sanitär - Labor - Gebäude (SLG).
Ähnlich wie im KKW Lubmin sollte auch in Stendal eine Wärmeauskopplung erfolgen. Der Verlauf
der Fernwärmeleitung bis Stendal war geplant, die Weiterführung bis Magdeburg wurde angestrebt.
Im Februar 1990 wurde für Block B der Ausrüstungsumfang der BMSR-Technik
und im September 1990 die komplette Ausrüstungslieferung gegenüber der
sowjetischen Seite storniert.
Am 07.08.1990 erfolgte die Auflösung der HAN Dispatcherzentrale (BMK Magdeburg, KB KKW Stendal);
siehe letzter Eintrag im Dispatcher Schichtbuch Nr. 23.
Am 17.09.1990 wurde durch den GAN (KKAB Kombinat Kraftwerksanlagenbau Berlin, Rechtsnachfolger
war KAB AG) ein Baustopp ausgesprochen.
Danach waren nur noch bausichernde Maßnahmen notwendig. Zu diesem Zeitpunkt waren alle Gebäude
des aktiven Bereiches noch in der Rohbauphase. Der Reaktor A war nur zu ca. 40 %
(Rundlaufkran - Hersteller SKET - wurde noch eingesetzt, Containment noch offen,
alle weiteren Einbauten fehlten), der Reaktor B zu ca. 15 % (Decke Ebene 13.20 noch
in Arbeit) und die radioaktiven Nebenanlagen waren zu ca. 40 % fertiggestellt
(ZAW, SWA, SSÜ-Gebäude alle unvollendet im Rohbau). Ein Teil der Beschäftigten des
KKW Stendal wurde an westliche AKW "ausgeliehen" und so die Masse der Kurzarbeiter verkleinert.
Die zahlreichen auf der Baustelle agierenden Unternehmen begannen ihr Eigentum zu sichern
(Demontage und Abtransport).
Im Protokoll vom 28.09.1990 mit Atomenergoexport Moskau wurde unter Punkt 3 die Einstellung der Fertigung
der
Ausrüstungen für den Block B des KKW Stendal I vereinbart.
Am 02.11.1990 fand eine Beratung zur Bautenzustandserfassung und vorläufige Abnahme der Bauleistungen
KKW Stendal I zwischen KKW Stendal GmbH, KAB AG und IBA GmbH statt.
In einer Vorortbesichtigung wurde am 08.11.1990 im Beisein von Vertretern des Wasser- und Schiffartsamtes
festgestellt, dass noch umfangreiche Sicherungsmaßnahmen im Flussbereich der Elbe im Bereich KKW Stendal
zu realisieren sind, um die internationale Schifffahrt auf der Bundeswasserstraße nicht zu behindern.
Mit Schreiben vom 05.02.1991 hat KKW Stendal
dem GAN (KKAB) die Einstellung aller Arbeiten an Block B mitgeteilt und am 20.03.1991 die Auflösung des
Investitionsleistungsvertrages vom 29.04./30.06.1975 und aller seiner Nachträge zum 31.03.1991
dargelegt.
Eine gemeinsame Abwicklung der Vertragsauflösung wurde vorgeschlagen. Die Grundlagen dazu:
1. Annullierung der Planungsaufträge E- und Leittechnik vom 14.01.1991 an KKAB und KWU
2. Beschluss Aufsichtsrates KKW Stendal GmbH über die Annullierung Blöcke A und B
vom 25.01. und 19.03.1991
3. Annullierung des 15. Nachtrages zum §2 des ILV vom 31.01.1991
4. Bestätigung der Annullierung Block B KKW Stendal I vom 05.02.1991
5. Fax von Dr. Grundermann, Treuhandanstalt Berlin (THA), an KKW Stendal GmbH vom 08.02.1991
Auch mit dem Engagement der Fa. SIEMENS/KWU zur Ertüchtigung der Reaktoren A und B mit westlicher
Sicherheitstechnik konnte eine Fertigstellung, trotz Bestandsschutz lt. Einigungsvertrag, nicht
verwirklicht werden. Auch die Planung von 2 Konvoi-oder Nachkonvoi-Reaktoren
(1300 MWe, Stendal C und D) durch SIEMENS/KWU und PreußenElektra konnten wegen
des einsetzenden Energieüberflusses im Osten nicht umgesetzt werden
(durch die THA wurden viele Betriebe mutwillig stillgelegt).
Es wurde auch an einem Konzept gearbeitet mit dem Ziel der Errichtung des Prototyps
"Europäischer Einheitsreaktor" EPR durch SIEMENS/KWU und FRAMATOM am Standort Stendal.
Varianten der KKW Stendal Reaktor-Planung waren:
1. Reaktor A und B (beide WWER 1000) neben C und D (beide Konvoi 1300 MW) mit insgesamt 4600 MW brutto
2. Reaktor A neben C und D mit 3600 MW
3. Reaktor C und D mit 2600 MW
Die 3. Variante, reine westliche Technik, scheiterte an ökonomischen Aspekten. Somit ist das Argument
der
veralteten und unsicheren russischen Technik als Ende des KKW Stendal nicht haltbar!
1990 wurde aus dem VEB KKW Stendal die KKW Stendal GmbH. Bereits Anfang 1990 sank die auf der Baustelle
beschäftigten Menschen, die ab dem 01.07.1990 (Währungsunion, fehlender DDR-Staatshaushalt)
drastischer
weiter voranschritt (Mitte 1990 ca. 7500 Beschäftigte).
Rückwirkend zum 01.07 1990 wurde die KKW Stendal GmbH direkt der THA unterstellt
(Schreiben vom 21.03.1991 mit der Zustimmung THA Aufsichtsrates, gemäß §12 Abs. 3 THG).
Mit der Aufgabe aller KKW-Projekte 1991 wurde die Abwicklung das neue Kerngeschäft.
Die Abwicklung der Lieferkette mit den sowjetischen Partnern (angearbeitete Technik lt. Vertrag) kostete
ca. 497 Mio. D-Mark.
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In der Literatur und im Internet grassieren abenteuerliche Zahlen zu den Baukosten
und zu den Terminen der Inbetriebnahme des KKW Stendal. Hier
haben Journalisten sehr mangelhafte Recherchen, wenn überhaupt, angestellt und das
geschickt mit ihrer fehlenden Sachkenntnis kombiniert.
Negativbeispiel ist Michael Hänel - "Das Ende vor dem Ende" (1998). Von:
"Stendal (Baubeginn 1983)"
über
" ... die weitere Errichtung der Reaktorblöcke ... (ohne Bauleistung, ...
die Blöcke 1-2 in Stendal 1,4 Mrd. M ... kosten"
und
"Stendal ... und die Blöcke 4-6 ..."
bis hin zu
"... Gatzke (Vornahme unbekannt)"
reichen seine Fehlinformationen und Unkenntnisse der Sachlage.
Das ist beschämend, zumal andere Schreiber die Zahlen in offensichtlicher Unkenntnis einfach
übernehmen und so einen wirksamen Beitrag zur Geschichtsfälschung leisten.
Für Herrn Hänel ganz leicht herauszufinden wäre das Harald Gatzke (1934-2012) bis
weit nach 2000 aktiv auf dem Gelände des KKW Stendal tätig war. Warum Herr Hänel
nicht dazu in der Lage war ist mit journalistischen Qualitäten nicht erklärbar.
Auch scheint sein logisches Denken nicht ausgeprägt zu sein. Er zitiert einen Kostenfaktor von
7.1 Millionen Mark / MW Leistung. Bei 2000 MW macht das 14 Mrd. Mark Gesamtkosten.
Spätestens hier hätte er bei seiner 1.4 Mrd. Angabe stutzig werden müssen.
Aber im gedankenlosen Wahn des Schreibens braucht man wohl nicht auf akkurates Arbeiten zu achten
geschweige denn die Dokumente aufmerksam zu lesen.
Wo bleibt jetzt die Glaubwürdigkeit im Artikel von Michael Hänel,
an dem wikipedia so verbissen festhält? Selbst die Betonköpfe des SED-Politbüros
würden angesichts der Praxis in wikipedia vor Neid erblassen!
Herr Hänel stützt sich auch auf einen Beitrag von Herrn Dr. Werner aus dem Jahre 1995
("Die Lage der DDR-Wirtschaft am Vorabend der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion",
IWH, Institut für Wirtschaftsforschung Halle, herausgegeben von Prof. Pohl, IWH).
Leider hat Dr. Werner auf den Seiten 46/47 seines Beitrages mathematisch inkorrekte
Wirtschaftszahlen angegeben. Mit nur einer der 4 Grundrechenarten kann man einfach
ermitteln, dass die von Dr. Werner ermittelten Zahlen falsch sind.
Auch fehlt jegliche Beweisführung von Dr. Werner für die auf
Seite 40 in Klammern angegebenen 22 Mrd. Mark für das DDR-KKW Programm.
Zudem sind bei der DDR-Wirtschaftsbetrachtung von Herrn Dr. Werner entscheidende Sachverhalte
vollkommen ignoriert worden.
U. a. werden das Embargo des Westens und dessen Auswirkungen komplett verschwiegen
genauso die Rolle der Bilanzorgane.
Die Frage stellt sich auch, warum Prof. Pohl vom IWH
das nicht aufgefallen ist - hat er das Manuskript überhaupt (genau) gelesen?
Dieser fehlerhafte Beitrag von Dr. Werner trägt nicht gerade zur Glaubwürdigkeit
der Ausführungen von Prof. Pohl und des IWH bei!
Zahlreiche Falschangaben kann auch die Mitteldeutsche Zeitung vom 03.09.2008 erzeugen.
Genosse Erich Mielke wäre sehr stolz - auch für die Wachtürme -
die Stefan Kruse dort erstmals, neben reichlich Schwachsinn, dort entdeckt haben will!
Die Volksstimme Magdeburg hat in einem Artikel zum KKW Stendal (30.09.2011) den
Drang zur Geschichtsfälschung
einen weiteren Punkt hinzugefügt. Das Lokalblatt der Region und kann nicht einmal die Wahrheit
zum KKW herausbekommen. Eine journalistische Glanzleistung in der Demokratie.
Ein weiteres Beispiel für journalistische
Entgleisung ist die Märkische Allgemeine, Beitrag "Altmärkischer Albtraum" vom 19.03.2011,
der zudem ohne Quellenangabe einen Beitrag des mdr von 2010 in Auszügen fast wörtlich wiedergibt.
Auch die Potsdamer Neuesten Nachrichten vom 04.08.2011 beteiligen sich mit einem
kleinen Beitrag an der Geschichtsfälschung zum KKW Stendal.
Auch der mdr - selbstherrlich Heimatsender - ist nicht in der Lage im Beitrag
"Kernkraftwerke in der DDR" (16.03.2011) zu Stendal die Wahrheit herauszufinden. Wie unterqualifiziert
sind da eigentlich die mit Zwangsgebühren hoch bezahlten Mitarbeiter?
Immerhin gab es in einer Rundfunksendung, SACHSEN-ANHALT HEUTE, 15.09.2010, 03:15 bis 03:45 Uhr,
einen Beitrag zu "Das Ende des KKW Stendal vor 20 Jahren" was mit dem Baustopp 17.09.1990 harmoniert.
Leider enthält auch der wikipedia Eintrag zum KKW Stendal noch 14 Fehler (Stand 01/2013 -
Im September 2012 waren es noch 15 Fehler; immerhin hat man schon nach Jahren bemerkt dass
die Himmelsrichtung falsch war).
In sehr alten Versionen wurde teilweise die Wahrheit geschrieben aber durch fachunkundige wiki-Autoren
wieder gelöscht. Hinweise auf existierende Bücher/Fachbeiträge/Dokumente werden
kategorisch ignoriert. Auch existieren innerhalb verschiedener wikipedia Beiträge zu bestimmten
Aussagen sich vollkommen widersprechende Angaben. Das sagt Einiges über die Qualität der Informationen
in wikipedia.
Der Beitrag zum KKW Stendal in wikipedia ist leider kein Einzelfall. In anderen Fällen
(audatec, k1520)
wird die gesamte Fachliteratur (Deutsche Nationalbibliothek Leipzig und google books)
durch wikipedia einfach ignoriert. In einigen anderen wiki-Beiträgen fehlen wichtige Punkte
(Ronneburg, Neue Maxhütte) - warum?
Für eine freie Enzyklopädie ist dieser Umgang mit der Wahrheit
sehr befremdlich und damit ein wirklicher Beitrag zur Verbreitung von Lügen.
Von der Geschichtsfälschung zu Lügen-pedia ist in einigen Fällen
bei wikipedia leider Realität, und das ausgerechnet in einer Demokratie.
Wo man allzu gern auf Diktaturen, mit ihrer Neigung
zur Geschichtsfälschung, mit dem Finger zeigt.
Die Magdeburger Volksstimme vom 23.02.2013 zeigt weiterhin ihre Unfähigkeit zur Wahrheit.
In bester Dr.-Joseph-Goebbels-Manier wird gelogen was das Zeug hält. 1.4 Mrd. Mark Baukosten
ist der eindeutige Beweis der journalistischen Unfähigkeit sich mit der Geschichte des KKW Stendal
überhaupt befasst zu haben. Der Name war auch nie KKW Niedergörne, aber der Ende 1976
fertiggestellte Bahnhof trägt den Namen des verschwundenen Dorfes.
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Zu den veröffentlichten Dokumenten zählen u. a. der Kennziffernkatalog des
VE Kombinates Kernkraftwerke, Fassung von 1984.
Die geplanten Kosten für S1 (2x1000 MW) sind dort mit
10.24 Mrd. Mark (AST) und mit 11,11 Mrd. Mark (S1 nach GAN) geplant. S2 (4 x 1000 MW Reaktoren)
sollte nach AST 18,0 Mrd. Mark und nach GAN 19,43 Mrd. Mark betragen.
In der 3. Fassung der Grundsatzentscheidung 1. Baustufe von 12/89 wurde der Investitionsaufwand
mit 20,226 Mrd. Mark angegeben (2. Fassung 1985/86 waren es noch 15,157 Mrd. Mark).
Die Angaben für Probebetrieb Reaktor A wurden von IV/92 auf II/94 und
der Dauerbetrieb von IV/93 auf II/95 geändert. Reaktor B sollte 24 Monate später folgen.
Am Vorabend der Währungsunion
beliefen sich die Verbindlichkeiten der KKW Stendal GmbH auf 5,2 Mrd. Mark der DDR
(Bestätigung durch Finanzprüfung).
Im Formblatt 471-KKW (Staatliche Plankommission) meldete der GAN
zum 30.04.1988 8486 Beschäftigte ist (9028 soll),
für den 31.08.1988 waren die Angaben 9497 Beschäftigte ist (10104 soll).
1992 begann die AIG GmbH (aus KKW Stendal GmbH entstanden) in den Baufeldern 1 bis 3 (nördlich,
östlich und südlich des aktiven Bereiches des KKW, einschließlich der Baubaracken)
alle oberirdischen Gebäude und Anlagen abzureißen.
Im nördlichen Teil des Baufeldes 1 sollte ein Kohlekraftwerk (Doppelblockanlage)
mit 2 x 750 MW brutto (2 x 2100 t/h Dampferzeugerleistung; 2 x 1830 MW Feuerungswärmeleistung;
Nettowirkungsgrad 44 %; Rauchgasentschwefelung, Entstickung durch SCR-Verfahren;
Hafenanlage für Kohleumschlag) errichtet
werden. Dafür sollten zwei Kühltürme des KKW Stendal genutzt werden. Das
Projekt scheiterte. Der Kühlturm B1 wurde 1994 und A1 und A2 1999 gesprengt.
In den Zentralen Baustelleneinrichtungen konnten eine Reihe von Firmen angesiedelt
werden. Auf dem unbebauten Gelände des KKW wurde ein Teil der Zellstoff Stendal GmbH,
Europas modernstes Zellstoffwerk, ab 2002 errichtet.
Noch immer sind Abrissarbeiten an den Reaktorgebäuden und ihren Nebenanlagen
im Gange. Reaktorgebäuden B ist bis Ebene 0.00 m schon abgetragen, Reaktorgebäuden
A ist die 2.3 m dicke Stahlbetondecke auf 13.20 m fast freigelegt (Stand 01/2013).
Die Spezielle Wasseraufbereitung (SWA) ist bis auf einen Rest abgetragen.
Anfang 2012 erfolgte der Abriss des Betriebsgebäudes der Inaktiven Werkstatt.
Hier will die Arneburger Maschinen- und Stahlbau GmbH ein neues Gebäude errichten.
Im Oktober 2012 wurde das brasilianische Eisenerz aus dem Reaktorgebäude A
(Ebene 13.20 m) geborgen. Seit Mitte Januar 2013 ruhen alle Arbeiten.
Zu keinem Zeitpunkt war der Name AKW Stendal, AKW Arneburg, AKW Niedergörne,
KKW Arneburg oder KKW Niedergörne.
Alle diese Bezeichnungen, vor allem im Internet, sind Falschaussagen.
Die Bezeichnung VEB Kernkraftwerk "Bruno Leuschner" ist nur für die Zeit der Zugehörigkeit
zur VVB Kraftwerke Cottbus gültig (Auflösung: 01.10.1980).
Einige technische Parameter KKW Stendal, 1000 MW Druckwasserreaktor
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Die 4 Blöcke sollten in einem Abstand von 180 m in Ost-West Richtung gebaut werden
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Höhe 0.00 m in den Bauunterlagen des aktiven Bereiches (Reaktorgebäude, Maschinenhaus,
aktive Werkstatt, spezielle Wasseraufbereitung, inaktive Werkstatt mit Betriebsgebäude)
wurde als 37.3 m über HN festgelegt.
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Das Reaktorgebäude (66x66 m Innenmaß) hat eine über 2 m dicke Stahlbetongrundplatte
(67.8x67.8 m) in 7 m Tiefe; auf Höhe 13.20 m ist die 2.4 m dicke
kreuzweise bewehrte Stahlbetonplatte (Fläche 4597 m², Volumen 11032 m³), die das
Containment trägt. Dessen Innendurchmesser ist 45 m und seine Wandstärke 1.2 m.
Der Zylinder sollte von 13.20 bis 48.45 m gehen und von einer Kuppel abgeschlossen werden.
Das Reaktorgebäude sollte 72 m hoch werden. Das Containment war eine Eigenentwicklung
der Bauakademie der DDR und wurde durch das MLK Leipzig (Metall-Leichtbau-Kombinat) realisiert.
Der Außendurchmesser der Abschirmung Reaktorschacht war 12.2 m und er Innendurchmesser
5.75 m (andere Angabe 5.81 m). In ihm waren die Messkammern eingebaut. Der Rundlaufkran
(Hersteller SKET) sollte auf 55.14 m arbeiten. Das hermetische Volumen betrug 67200 m³
(Betriebsdruck 0.05 bis 0.49 MPa; max. Leckrate 67.2 m³/Tag).
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Der Turbinentisch war 73.7 m lang und maximal 18.0 m breit.
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4 Hauptumwälzpumpen (HUP) mit 4 Wärmetauschern (jeder 750 MJ/s) arbeiten im 1. Kreislauf.
Die Antriebsturbinen für Kesselspeisewasser (8.5 MPa) sollten aus 2 Halblastpumpensätzen zu je
10.5 MW
bestehen. Der Pumpensatz bestehen aus der Boosterpumpe (ca. 20 % der Gesamtleistung, ca. 2000 U/min)
und der Hauptpumpe (ca. 5500 U/min) und hat einen Dampfdurchsatz von 5400 t/h bei 0.46 MPa und 250 °C.
Hersteller: VEB Görlitzer Maschinenbau (im Kombinat Kraftwerksanlagenbau)
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Je Turbine wurden 4 Hauptkühlwasserrohre (Stahlrohr ND 2600) verlegt und anschließend maschinell
mit Beton auf ND 2400 ausgekleidet; 2 Hauptkühlwasserrohre je Kühlturm; die 4
Rückleitungen hatten denselben Aufbau.
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Die Turbine sollte vom Typ K-1000-60/3000 (Sattdampf) und der Generator vom Typ TWW-1000-2US sein.
Mit zwei 750 MVA Block-Trafos je Reaktor wurde über unterirdische Leitungen die gleichzeitige
Einspeisung in das 220 kV und 380 kV Landesnetz geplant.
Im Umspannwerk Schwarzholz sollten über 2 Reserve-Trafos auch Einspeisungen in das 110 kV
Netz erfolgen. Im Endausbau sollten je drei 250 MVA Block-Trafos in den Ebenen 380/110 kV und
220/110 kV arbeiten und damit eine Steigerung der Versorgungssicherheit ermöglichen.
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Je Reaktor waren 2 Naturzugkühltürme vorgesehen (150 m Höhe, Asbestbetoneinbauten,
Durchmesser unten war 123 m und oben 74 m; der oberirdische Teil wog ca. 14168 t
(Schrägstützen: 946 t;
Schale bis 150 m Höhe: 23055 t; Kopfring: 167 t)
-
Um Kühlwasserverluste, auch unabhängig vom Elbepegel, ausgleichen zu können
wurde von der Havel Wasser bezogen (Rohwasserversorgung Warnau).
2 Rohre (mit ND 600) führten von der Pumpstation bei Warnau ca. 18.5 km bis nach Niedergörne.
Die Elbunterführung wird heute vom Zellstoffwerk genutzt.
Die Pumpstation Warnau ist heute noch vorhanden.
Es gibt eine Menge an Gerüchten zur Stabilität der Containment-Kuppel bei einem Flugzeugabsturz.
Nach der Befragung von Zeitzeugen zeichnet sich folgendes ab:
Ein GVS-Dokument behandelt den Sachverhalt des Flugzeugabsturzes und wurde mehrmals in Beratungen
verwendet. Am Ende des VEB KKW Stendal wurden alle noch als geheim deklarierten Dokumente des
KKW eingezogen und vernichtet. Ein Exemplar dieses GVS-Dokumentes dürfte noch im Bestand des
SAAS sein.
Bis jetzt wurden in den Archiven keine Dokumnete mit aktiver Geheimnisdeklaration
gefunden. |
Quellen:
Archive des KKW Stendal
Buch "Das Wissen der Region", Band 1
(ISBN 3-00-017751-5)
Befragungen von Zeitzeugen
Übersicht der befragten Zeitzeugen:
| | | | |
| | Arbeitsort im KKW Stendal |
| Name | Gebäude | Zimmer | Tel.-Nr. |
| W. Ba. | FG-B | 313 | 3372 |
| W. Br. | FG-B | 427 | 3308 |
| N. Bü. | FG-ZIW | 257 | 3369 |
| H. Ga. | FG-B | 421 | 3310 |
| K. He. | MZG III | 623 | 4077 |
| P. Ju. | MZG III | 443 | 3271 |
| H. Ka. | MZG III | 228 | 3419 |
| H. Ki. | FG-B | 315 | 3311 |
| H. Kr. | FG-B | 329 | 3304 |
| N. Ma. | FG-ZIW | 413 | 3435 |
| F. Me. | MZG III | 435 | 3307 |
| K. Or. | MZG III | 640 | 3340 |
| E. Sc. | MZG III | 439 | 3371 |
| B. Sc. | FM | | 3316 |
| B. Se. | FM-G | 228 | 3345 |
| B. We. | FG-B | 320 | 3374 |
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Die wechselvolle Geschichte des KKW III / KKW Stendal wird leider in wikipedia völlig
anders dargestellt. Die hier veröffentlichten Dokumente zum KKW Stendal werden mit höchst
zweifelhafter Begründung vollkommen ignoriert. Die Veröffentlichung im Buch "Das Wissen der Region", Band 1
werden gleich mit ignoriert. Die Wahrheit hat es sehr schwer Bestandteil von wikipedia zu sein
- Lügen haben aber leichtes Spiel.
Übersicht der bisher zum Kernkraftwerk Stendal veröffentlichten Dokumente
auf www.YCDT.de
- Hauptseite
- Niedergörne lag 1974 noch im Landkreis Osterburg
Entschädigung der Bürger
- Schutzgebietserklärungen 1974 und 1989
- KKW Stendal Baukostenübersicht für 4 x 440 MW DWR
vom 31.10.1980
- Chronik der Baustelle 1974 - 1977
- Bodennutzungsverträge 1975 und 1980
- Arbeiterberufsverkehr und soziale Einrichtungen 1979
- Inhaltsverzeichnis der O-Mappe für Gutachten und Stellungnahmen
Teil 1 Teil 2
Teil 3
- Grundlagen Bau- und Montagetechnologie 1000 MW DWR 1980
- Dokumentation SU Projekt WWER 1000 von 1981 für KKW Stendal
- Entwicklung der GE, 1.Baustufe KKW Stendal von 1984
- WWER 1000 -Druckwasserreaktor sowj. Doku 1984
- Baufachliches Gutachten - Definitivdränage von 1985
- Entwicklung HAN-Baukosten Tabelle von 1985
- Umspannwerk Schwarzholz Plan 1985
- Wasserbilanzentscheidung, Wasserrechtliche Nutzungsgenehmigung
- Reaktorsysteme Teil 1 Teil
2
Teil 3
- Technische Dokumentation Hermetische Kontur
- VE Kombinat Kernkraftwerke - Kennziffernkatalog 1984
- Reaktorschacht technische Dokumentation
- Dokumente zur Bau- und Montagetechnologie
- Kulturelle Mehrzweckeinrichtung für die Stadt Stendal, 1984
- Übersicht der Baukosten reine Baukosten,
ohne Ausrüstungskosten 1986
- Sowj. Automatisierungstechnik für WWER 1000, Katalog Kontroll- und Meßgeräte
1986
- Präzisierter Gesamtablaufplan 1986
- Dokumente zur Bautechnologie im KKW Stendal
- 1000 MW Trainer in der Stadt Stendal
- Baustellenbilder: 1977 und 1978,
1987,
1988, 1988,
1990, 1990 und
199x
- Schnitt durch das Reaktorgebäude techn. Dokumentation
- Grundsatzentscheidung 1. BS Schwarzholz,
Fernwärme, Endlager, NSW-Import
- Herbeiführung der Grundsatzentscheidung
KKW Stendal, 1. Baustufe, 2 x 1000 MW (12/89)
- Inventur der Bankkonten per 30.04.1990
Magdeburger Baugesellschaft, KKW-Bau Stendal 1990
- Ingenieurbau Altmark Bauleistungen 1990 für KKW Stendal GmbH
- Ablaufplan für Reaktor 1 und
Reaktor 2 1990
- Aufbau 1000 MW DWR-Reaktor, Typ WWER 1000 für
KKW Stendal 1990
- Aufbau 1300 MWe SIEMENS/KWU Reaktor für
Kernkraftwerk Stendal GmbH 1990
- DDR-Bauakademie: Stahlzellenverbundbauweise für KKW
mit 1300 MW DWR 1990
- Abwicklung Lieferkette KKW Stendal 1991
- Lageplan Übersicht Rückbau KKW Stendal
1992
- Nummer-Übersicht der KKW Stendal-Objekte des BMK ab 1984/85
- Bild geplanter DDR-Endausbau 4000 MW
- Bilder SIEMENS/KWU-Studie für 4600 MW
KKW Stendal GmbH 1990
- Gelände KKW Stendal: was noch da ist (2011)
- vom KKW Stendal ins Museum
- Demontage Reaktorgebäude 1 und 2
- Demontage Gebäude Spezielle Wasseraufbereitung (SWA)
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Weltweit dürfte es zu keinem Kernkraftwerk mehr Fotos aus der Bauphase geben!
Bisher veröffentlichte Baustellenbilder:
1977 und 1978,
1985,
1986,
1987,
1988,
1988,
1989,
1990,
1990
Zur Orientierung auf der Baustelle:
Lageplan westlicher Teil
Lageplan mittlerer Teil (ohne Kühltürmfeld)
Lageplan östlicher Teil (mit Kühlturmfeld)
Lageplan östlicher Teil bis Elbe
Offizielle Baustellenfotos:
1979
1980
www.audatec.net
www.K1520.com
www.YCDT.net
www.YCDTOT.com
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